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Sebastian Bach 29.10.2009, 11:05 Uhr:
“Dummheit schützt vor Strafe nicht”
Mal was zu Klarstellung: Wenn ein Kunde nur gelegentlich eine Leistung eines freischaffenden Künstlers in Auftrag gibt, muss er nichts zahlen. Kunden, die regelmäßig Aufträge vergeben, sind oft auch selbst Kulturschaffende, wie beispielsweise Verlage, andere Agenturen usw. oder sind größere Unternehmen mit eigener PR-Abteilung, die von der KSK-Problematik wissen müsste. Und wenn die es nicht wissen, dann ist’s Dummheit.
Mit der Blitzgründung der GmbH habt ihr euch halt selbst ins Knie gef*...*. Ihr hättet euch vorher informieren können, steht beispielsweise alles hier: http://kuenstlersozialkasse.de/wDeutsch/unternehmer/faqfuerunternehmenundverwerter.php?navanchor=1010030
Man kann auch keine Kneipe eröffnen und dann sagen, dass man nicht wusste, dass man eine Ausschankgenehmigung braucht.
Absoluten Liberalismus fordern und dann rumheulen, dass einem Keiner was gesagt hat …
Informieren muss man sich schon selbst.
Toby 29.10.2009, 11:33 Uhr:
Hallo,
na was für ein Kommentar, aber wir leben ja in der Demokratie.
Die Praxis schaut halt einfach etwas anders aus mein Lieber. Die netten Downloads und PDFs, welche die KSK da anbietet sind ja recht und schön. Doch gehen Sie mal unters Volk und hören sich mal um. Auch bei gelegentlicher Beauftragung ist eine künstlerische Leistung erbracht worden. Nun kommt ein Unternehmen und gibt einmalig eine neue Unternehemensdarstellung in Auftrag und die KSK soll das nicht interessieren? Na denn. Vor allem: Was soll der wachsweiche Begriff »gelegentlich« eigentlich aussagen? Für den einen ist es einmal, für den anderen fünf mal. Wenn das so ist, stimmt halt das gesamte System nicht, was es ja sowieso schon nicht macht. Genug »Künstler« sind hier versichert und liegen über dem eigentlich zulässigen Verdienst, den die KSK definiert. Ein nächster Punkt, der fragwürdig ist. Da kann man nur hoffen, dass nicht nur die Unternehmen kontrolliert werden, sondern auch mal die Künstler selbst.
Und im übrigen Herr Bach. Begriffe wie »Dummheit« oder »ins Knie gefickt« deuten ja schon auf eine ziemlich primitive Denke und Person hin. Was da wohl die Kunden sagen?
Bleiben Sie glücklich.
Herzlichen Gruß
Toby O. Rink


