GD / Wallpaper / Blinde Kuh
Download Wallpaper / Thema merken
Downloade hier Dein ausgesuchtes Wallpaper. Es stehen Dir derzeit die folgenden Bildschirmgrößen zur Auswahl:
Hier downloaden: 1024 x 768 | 1280 x 1024
Motiv weiter empfehlen
Gerade mal nicht ganz aktuell und penetrant in den Medien aber dennoch ein Thema, das im Hintergrund mit Sicherheit schlummert und immer wieder einmal hochkommen wird. Ja, wann ist genug? Das darf man ruhig einmal fragen. Wo ist die Menschlichkeit geblieben? Wie werden heute Geschäfte gemacht? Kann man sich so den modernen Menschenhandel vorstellen? Denken wir heute nur noch an das liebe Geld? An das Überleben? An die Angst morgen auf der Straße zu stehen, samt der Familie?
Viele Menschen hierzulande stellen sich diese Fragen und noch viele mehr. Sie sind empört über die Neuigkeiten Ihrer Vorstände und Vorgesetzten, die sie plötzlich über die Medien erfahren und leider nicht vom eigenen Unternehmen. Hat das Großunternehmen den Status »Sicherheit« verloren? Kann sich noch auf seine Festanstellung verlassen? Kann mit so viel Unsicherheiten im Rücken noch eine Familie planen? Blind sind nicht alle Vorstände hierzulande. Es gibt auch Ausnahmen. Doch leider sind es auch solche Unternehmen, denen man einst stolz angehören wollte. Stolz – was bedeutet das liebe Unternehmer? Mitarbeiter, die stolz auf ihr Unternehmen und ihren Arbeitgeber sind, sind nicht nur zufriedene Mitarbeiter. Meiner Meinung nach sind stolze Mitarbeiter mit das Beste und Größte, was einem Unternehmer überhaupt passieren kann. Denn sie sind engagiert und identifizieren sich mit ihrem Arbeitgeber. So manchen Styleguide in Sachen Corporate Identity könnte man dadurch um 100 Seiten kürzen.
Doch wie blind ist so mancher Führende geworden? Mit dem Blick auf ein wachsendes Konto nur noch damit beschäftigt die Aktienkurse zu halten oder zu steigern, anstatt das Potential seines Unternehmens auszubauen, das seiner Mitarbeiter überhaupt einmal zu erkennen und nicht nur seinen eigenen Wert in die Höhe zu treiben, sondern auch den seines Unternehmen bzw. seiner Dienstleistung nach aussen zu steigern.
Es gibt natürlich auch Mitarbeiter, die den Hals nicht voll genug bekommen können. Das ist die andere Seite. Doch woran liegt das? Am Führungsstil? An mangelnder Vorbildfunktion? Hier gibt es sicher viele Gründe dafür, weshalb sich Mitarbeiter einer Gewerkschaft anschließen müssen, um über ihr Gehalt zu verhandeln. Eigentlich eine Schande, dass der eigene Mitarbeiter dafür die Fronten wechseln muss und die Machenschaften der Gewerkschaft damit nur noch fördert. Und eigentlich auch eine Schande, dass es mittlerweile so weit gekommen ist, dass die Mitarbeiter mit ihren Forderungen nicht mehr direkt an die Führung ihres Unternehmens gehen, sondern den Weg der Blockade gehen. Mangelndes Vertrauen? Oder zu viele Blockaden im eigenen Unternehmen?
Ein natürliches Maß von Geben und Nehmen scheint nicht oder nur schwer möglich in unserer lieben Gesellschaft. Am meisten bedauere ich aber, dass sich die Menschen von einer Sache so abhängig gemacht haben, die sie eigentlich selbst in die Welt gebracht haben. Eine Sache die nicht nur blind macht – das liebe Geld.
Herzliche Grüße
Toby O. Rink

